11 Juli 2006
Peter sagte, ich soll schreiben ...
... Manche Entscheidungen sind zu akzeptieren.
"Die letzte Bronchoskopie im Rahmen der Voruntersuchungen zur OP hatte ja bereits ergeben, dass der bisherige Weg so wirkungsvoll war, dass im Inneren der Bronchien nichts mehr vom Tumor vorhanden ist, während im Februar ein Bronchus total verschlossen war. Beim Öffnen des Brustkorbs haben die Ärzte nun Folgendes festgestellt: Ein "Verschmelzen" des Tumors mit dem umliegenden Gewebe gibt Auskunft über die hervorragende Wirkung der bisherigen Therapie. Das hat aber auch zur Auswirkung, dass eine Trennung von totem Tumorgewebe und umgebendem gesunden Gewebe nicht möglich ist, ohne Lebensgefahr zu verursachen. Zur Zeit kann auch niemand feststellen, ob unter der (laut Chefarzt Dr. Sch.) betonharten Platte noch lebende Tumorzellen sind. (Wäre das Abtrennen möglich gewesen, hätte die anschließende Untersuchung des Gewebens schon heute Klarheit bringen können, ob noch lebende Tumorzellen vorhanden sind oder nicht.) Ein "Aufbrechen" der Platte zur Gewebeentnahme birgt die Gefahr, dass der jetzt gut abgeschlossene Bereich durch die Öffnung dann streuen könnte, falls noch lebende Zellen vorhanden sind.
Die Folgen: Nach meiner Entlassung (spätestens zum Wochenende) klären die Internisten die detaillierte weitere Vorgehensweise, und erst im Abstand von einigen Monaten nach dem nächsten Behandlungsschritt kann die endgültige Situation zwischen Tumor und Gewebe erfasst werden.
Will man es ausschließlich "positiv" betrachten, könnte man die "Diagnose" stellen: Tumor ist wirkungslos geworden, d.h. in unserer Sprache: "vollständiger Rückzug des Untermieters". Realisitsche Betrachtung bedeutet: erst die Diagnosen der nächsten Monate geben Gewissheit darüber.
Mein persönliches Fazit: eine gesunde, und für mich förderliche, Mischung der ausschließlich positiven mit der realistischen Einschätzung!
Bis bald. Euer Peter (getippt von Dorothea)
"Die letzte Bronchoskopie im Rahmen der Voruntersuchungen zur OP hatte ja bereits ergeben, dass der bisherige Weg so wirkungsvoll war, dass im Inneren der Bronchien nichts mehr vom Tumor vorhanden ist, während im Februar ein Bronchus total verschlossen war. Beim Öffnen des Brustkorbs haben die Ärzte nun Folgendes festgestellt: Ein "Verschmelzen" des Tumors mit dem umliegenden Gewebe gibt Auskunft über die hervorragende Wirkung der bisherigen Therapie. Das hat aber auch zur Auswirkung, dass eine Trennung von totem Tumorgewebe und umgebendem gesunden Gewebe nicht möglich ist, ohne Lebensgefahr zu verursachen. Zur Zeit kann auch niemand feststellen, ob unter der (laut Chefarzt Dr. Sch.) betonharten Platte noch lebende Tumorzellen sind. (Wäre das Abtrennen möglich gewesen, hätte die anschließende Untersuchung des Gewebens schon heute Klarheit bringen können, ob noch lebende Tumorzellen vorhanden sind oder nicht.) Ein "Aufbrechen" der Platte zur Gewebeentnahme birgt die Gefahr, dass der jetzt gut abgeschlossene Bereich durch die Öffnung dann streuen könnte, falls noch lebende Zellen vorhanden sind.
Die Folgen: Nach meiner Entlassung (spätestens zum Wochenende) klären die Internisten die detaillierte weitere Vorgehensweise, und erst im Abstand von einigen Monaten nach dem nächsten Behandlungsschritt kann die endgültige Situation zwischen Tumor und Gewebe erfasst werden.
Will man es ausschließlich "positiv" betrachten, könnte man die "Diagnose" stellen: Tumor ist wirkungslos geworden, d.h. in unserer Sprache: "vollständiger Rückzug des Untermieters". Realisitsche Betrachtung bedeutet: erst die Diagnosen der nächsten Monate geben Gewissheit darüber.
Mein persönliches Fazit: eine gesunde, und für mich förderliche, Mischung der ausschließlich positiven mit der realistischen Einschätzung!
Bis bald. Euer Peter (getippt von Dorothea)
Kommentare:
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Lieber Peter,
ich freue mich, dass Du bald wieder zu Hause bist!
Und: Umwege sind, weil sie in Ruhe überlegt wurden, die sichersten!!
Das weiß auch der eventuelle Rest des Untermieters und wird gehen!
Ganz liebe Grüße aus dem Norden nach Wiesbaden und Langenhain
Ragnhild und Co
ich freue mich, dass Du bald wieder zu Hause bist!
Und: Umwege sind, weil sie in Ruhe überlegt wurden, die sichersten!!
Das weiß auch der eventuelle Rest des Untermieters und wird gehen!
Ganz liebe Grüße aus dem Norden nach Wiesbaden und Langenhain
Ragnhild und Co
Guten Morgen lieber Peter und liebe Dorothea,
wie schön, dass du Peter schon zum Wochenende nach Hause kannst. Sicherlich kannst du dich nur dort wirklich von der OP erholen - und dann auch gesunden.
Gestern abend war ich im Grusical "Tanz der Vampire" und bin mal wieder dahingeschmolzen, als ich Katharina und Marie habe tanzen gesehen. Außerdem ist meine Schwester aus Amerika zu Besuch und wir waren tatsächlich mal aus, um einen Cocktail zu trinken. Wie ihr seht komme ich direkt mal zum Ausgehen - für mich doch sehr ungewöhnlich.
Nun, einen leckeren Cocktail beim Willy in Bad Nauheim kann ich euch echt empfehlen. Na, wenn du dann zu Hause bist und vielleicht noch ein lauer Sommerabend ...
Ganz liebe Grüße
Dagmar
wie schön, dass du Peter schon zum Wochenende nach Hause kannst. Sicherlich kannst du dich nur dort wirklich von der OP erholen - und dann auch gesunden.
Gestern abend war ich im Grusical "Tanz der Vampire" und bin mal wieder dahingeschmolzen, als ich Katharina und Marie habe tanzen gesehen. Außerdem ist meine Schwester aus Amerika zu Besuch und wir waren tatsächlich mal aus, um einen Cocktail zu trinken. Wie ihr seht komme ich direkt mal zum Ausgehen - für mich doch sehr ungewöhnlich.
Nun, einen leckeren Cocktail beim Willy in Bad Nauheim kann ich euch echt empfehlen. Na, wenn du dann zu Hause bist und vielleicht noch ein lauer Sommerabend ...
Ganz liebe Grüße
Dagmar
Hallo lieber Peter,
hallo liebe Dorothea,
Ihr macht Euch richig gut als Gespann beim Schreiben, wenn gleich man wieder stärker, Peters "ich" zwischen den Zeilen entnehmen kann.
Meinen Glückwunsch Peter, ein deutliches Zeichen das Du auf dem richtigen Weg bist.
Für den Moment wünsche ich Dir von Herzen, das ihr Euch an dem bisher Erreichten erfreuen könnt und dieses auch ausgiebig genießt!!!!!
Getreu dem Motto:"Wenn nicht jetzt wann dann"??!!
Ob der Untermieter noch da ist oder nicht... Hauptsache er hält die KLappe und rührt sich die nächsten 30 Jahre nicht!
Seit herzlichst umarmt
Jörg Eirich
hallo liebe Dorothea,
Ihr macht Euch richig gut als Gespann beim Schreiben, wenn gleich man wieder stärker, Peters "ich" zwischen den Zeilen entnehmen kann.
Meinen Glückwunsch Peter, ein deutliches Zeichen das Du auf dem richtigen Weg bist.
Für den Moment wünsche ich Dir von Herzen, das ihr Euch an dem bisher Erreichten erfreuen könnt und dieses auch ausgiebig genießt!!!!!
Getreu dem Motto:"Wenn nicht jetzt wann dann"??!!
Ob der Untermieter noch da ist oder nicht... Hauptsache er hält die KLappe und rührt sich die nächsten 30 Jahre nicht!
Seit herzlichst umarmt
Jörg Eirich
Guten Abend Ihr Lieben,
verfolge die Eintraege mit grosser Aufmerksamkeit, jetzt grad an diesem lauschigen Abend (22.30 Uhr - 28Grad) nach unserer Wirtschaftsjuniorenveranstaltung ist Zeit zur Rueckmeldung.
Ich bring es mal so zum Ausdruck:
Wir alle haetten wahnsinnig gern gelesen, dass jetzt alles in Butter ist und Dein Untermieter - ja was eigentlich? Umgezogen?Wohin? Ihn will ja keiner! - also, Dein Untermieter endgueltig besiegt ist, verschwunden ist, aufgegeben hat!
Hat der Sack aber leider nicht, ist zaeh der Bursche...
Muss der sich ausgerechnet diese Eigenschaft von Dir aneignen?
Du akzeptierst, genau wie es ausreicht, den Aufzug einmal zu rufen!
Kein Zweifel also, dass du zaeher bist, als dieser Kerl, der unfair spielt.
Bin weiter bei Dir, mit allem,w as ich geben kann!
Bleib so stark, grosser Freund aus Ober-Moerlen.
Du, Ihr und wir schaffen das!
Kein Zweifel!
Lauschige Nacht noch und lieben Gruss nach Wiesbaden und Langenhain.
Lutz
13.07.
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verfolge die Eintraege mit grosser Aufmerksamkeit, jetzt grad an diesem lauschigen Abend (22.30 Uhr - 28Grad) nach unserer Wirtschaftsjuniorenveranstaltung ist Zeit zur Rueckmeldung.
Ich bring es mal so zum Ausdruck:
Wir alle haetten wahnsinnig gern gelesen, dass jetzt alles in Butter ist und Dein Untermieter - ja was eigentlich? Umgezogen?Wohin? Ihn will ja keiner! - also, Dein Untermieter endgueltig besiegt ist, verschwunden ist, aufgegeben hat!
Hat der Sack aber leider nicht, ist zaeh der Bursche...
Muss der sich ausgerechnet diese Eigenschaft von Dir aneignen?
Du akzeptierst, genau wie es ausreicht, den Aufzug einmal zu rufen!
Kein Zweifel also, dass du zaeher bist, als dieser Kerl, der unfair spielt.
Bin weiter bei Dir, mit allem,w as ich geben kann!
Bleib so stark, grosser Freund aus Ober-Moerlen.
Du, Ihr und wir schaffen das!
Kein Zweifel!
Lauschige Nacht noch und lieben Gruss nach Wiesbaden und Langenhain.
Lutz
13.07.
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